|
|

|
|
|
|
|
Reni
Blum wurde am 7. Januar 1934
geboren. Sie kam als Kleinkind zu Adoptiveltern,
dem Ärzte- Ehepaar
Blum in Schramberg (Schwarzwald). 1942 starb der Vater nach kurzer Krankheit.
Im Januar 1945 kehrte die Mutter mit
Reni in die Schweiz, ihr eigentliches
Heimatland
zurück.
Mit 14 Jahren zeigten sich erste
Wesens- veränderungen.
Wegen schulischer Schwierigkeiten verliess Reni Blum das Mädchengymnasium
nach zwei Jahren.
|
|
|
|
1951 und 1952 absolvierte sie ein Jahr an der Kunstgewerbeschule
Zürich, u.a. bei Johannes Itten. Nach 1955 war Reni Blum Patientin
verschiedener Kliniken und Heimen, ab 1965 blieb sie bis zu
ihrem Tode im 2003 in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik in
Wil.
Ihre intensivsten Künstlerjahre durchlebte sie in den
sechziger Jahren. Die meisten Bilder stammen aus dieser Zeit,
tragen aber meistens weder Jahrgang noch Titel. Reni Blum
malte in Öl auf Pressplatten und sie benützte gerne Heissleim
als Untergrund.
|
|
Ausstellungen
|
1965 |
Galerie
Palette Zürich
|
|
1968 |
Kongress
der "Deutschen Gesellschaft für Pathologie des
Ausdrucks" in Basel
|
|
1994 |
Museum
im Lagerhaus / Stiftung für schweiz. naive Kunst und
"art brut", St.Gallen
|
|
1994
|
Kulturpavillon
der Kantonalen Psychiatrischen Klinik in Wil
|
|
2004 |
Gedenkausstellung:
Museum
im Lagerhaus, St.Gallen
|
|
|
|
|
Diese
und weitere Bilder können gegen Voranmeldung
am Domizil der Firma
Medum GmbH besichtigt werden.
|
|
 |
|

Reni Blum: "Ich
sitze und liege in der Klause und nenne mich Patientin, esse und trinke
und bummle in der Stadt und habe einen Geliebten ... und mausere mich
durch Winter und Sommer... und ... ich bin 'ihre Patientin'! - wie kommts?
Sie sind mein Arzt und ich bin ihre Nudel. Ich bin so glücklich!"
|
|